Wir sind da

 

Seit über sechs Jahrzehnten behandeln wir alle kranken Kinder und fragen nicht nach Religion, Nationalität oder sozialer Herkunft.

 

Für mehr als 500.000 Kinder in der Westbank sind wir derzeit das einzige Kinderkrankenhaus, das Eltern aktiv in den Behandlungserfolg mit einbezieht.

 

Für die Mütter und ihre kranken Kinder ist jeder Tag, an dem die Türen des Caritas- Baby-Hospitals offen stehen, ein besonderes Geschenk.

 

Kein Krieg, keine Besatzung und keine Ausgangssperre haben dies je verhindert“.

 

So beschreibt das Hospital seine Aufgabe und Situation.

 

Die Anfänge:

 

1952 lernt Pater Ernst Schnydrig vom Deutschen Caritasverband in einem Flüchtlingslager in Bethlehem die Schweizerin Hedwig Vetter und den palästinen-sischen Kinderarzt Dr. Antoine Dabdoub kennen. Es ist die Geburtsstunde des Caritas Baby Hospitals und es beginnt in einem Raum mit fünf Betten!

 

1956 und 1963 Umzug in neue Räumlichkeiten. 3 Behandlungszimmer und 25 Betten, später 54 Betten. Planung eines Klinikneubaus in Bethlehem.
Der 6-Tage Krieg 1967 unterbricht die Planungs- und Bauarbeiten.

 

1978 Einweihung des neuen Kinderkrankenhauses. Es verfügt über zwei Pflegestationen mit 82 Betten, eine Schwestern-sowie eine Mütterschule.

 

1985 Start der ambulanten Klinik sowie des Sozialdienstes in einem Nebengebäude.

 

1998 Errichtung der Neugeborenen Station.

 

2001 Errichtung der Notfallaufnahme mit ersten Angeboten fachärztlicher Spezial- Sprechstunden.

 

2002 Israel beginnt mit dem Bau der Mauer, die auch in unmittelbarer Nähe des Kinderkrankenhauses verläuft.

 

2013 Eröffnung der erweiterten Intensivstation mit 5 Intensivbetten für Neugeborene und 2 für Kinder.

 

2014 werden erstmalig fünf schwerkranke Babys aus Gaza behandelt. Hintergrund: wochenlange schwere Kampfhandlungen zerstören die Infrastruktur in Gaza fast vollständig, darunter auch die Krankenhäuser.

 

Die 5 Arbeitsschwerpunkte:

 

Ø Medizinische Hilfe: Babys und Kinder werden ambulant und stationär behandelt.

 

Ø Mütterschule: Während des Klinikaufenthaltes der Kinder bietet das Hospital den Müttern Kurse in Babypflege, Ernährung und Hygiene sowie individuelle Beratung an. 43 Schlafplätze ermöglichen den Müttern die heilsame Nähe zu ihren Kindern.

 

Ø Sozialarbeit: Unterstützung belasteter Familien über den Klinikaufenthalt hinaus. Kontakte durch Hausbesuche und Beratungsgespräche.

 

Ø Ausbildung: Krankenschwestern.

 

Ø Projekte: Förderung von lokalen Initiativen in den Bereichen Medizin, Gesundheit und Erziehung.

 

Ø Finanzierung: 100% über Spendengelder. Jähr. Zirka 15 Millionen €.

 

Bildung und Begegnung unterstützt die Arbeit seit Jahren mit Geldspenden.

 

Erstellt durch: Bildung und Begegnung Palästina e.V. Wiesloch